RGZV Ottenzell <
   
  RGZV Ottenzell u. Umg.e.V. 1989
  Berichte
 

2018

RGZV Ottenzell Ausstellungserfolge 2018


Gerhard Aschenbrenner Deutscher Meister bei der 67. VDT-Schau, vom 25. bis 27. Januar 2019 in Kassel



Der Taubenschlag ist sein zweites Zuhause 
Der Arracher Gerhard Aschenbrenner wurde erneut Deutscher Meister mit einem Stellerkröpfer schwarzgescheckt – beeindruckende Erfolgsbilanz: 2x Deutscher und 2x Bayerischer Meister – Lohn für jahrelange Zuchtarbeit

Aufgeregtes Flattern, Gurren und lautes Flügelklatschen begleitet meinen Besuch bei Gerhard Aschenbrenner am Hochrain in Arrach. Der 74-jährige Rentner hat ein besonderes Hobby: Er züchtet Stellerkröpfer, mit Vorliebe schwarz-gescheckt. Zahlreiche Bänder, Wimpel, Ehrenteller und Pokale für „V-Tiere“ (mit Bewertung: vorzüglich) stapelt der 74-jährige Rentner bereits in seinem Zuhause. Jüngster Erfolg des Arrachers: Deutscher Meister bei der 67. VDT-Schau, die vom 25. bis 27. Januar in Kassel stattfand. Und das bereits zum zweiten Mal, denn auch im Vorjahr konnte Aschenbrenner diesen Titel erringen.

1 550 Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten dort den Preisrichtern 19 200 Rassetauben zur Bewertung in Bezug auf Schönheit der Tiere und korrekter Einhaltung ihrer rassespezifischen Merkmale. Kurz vorher konnte er mit mehreren Tieren bei der 122. LIPSIA und 100. Nationalen (7. bis 9. Dezember 2018) in Leipzig mit zwei HV 96 gegenüber den anderen punkten und Bänder mit nach Hause nehmen. Die Nationale Rassegeflügelausstellung und die Leipziger Rassegeflügelausstellung gehören für Züchter von Rassegeflügel zu den wichtigsten Veranstaltungen ihrer Zunft. Der Zuchtfreund ist selbst jetzt noch voller Begeisterung über die Größe und Vielfalt der Messe. Aschenbrenner konnte sein Glück gar nicht fassen, als er die Messehalle betrat, um nach seinen dort ausgestellten Schützlingen zu schauen und die Bewertungen der Preisrichter durchzugehen. Eine seiner prächtigen Jungtauben wurde mit einem „V“ (vorzüglich) bewertet und mit einer Gesamtzahl von 568 Punkten wurde ihr der Meistertitel vergeben. 2016 und 2017 gelang ihm auch der Bayerische Meistertitel (in 2018 fand keine Bayerische Meisterschaft statt).                                                                                                                              

Zusammen mit ihm stehe ich vor der großzügigen Voliere und beobachte, wie Bewegung in die schwarz-weiße Taubenschar kommt. Namen haben sie nicht, aber die Ringnummer „outet“ sie. Bis zu drei Stunden täglich beschäftigt er sich neben Fütterung und Käfigsäuberung mit ihnen, „dressiert“ sie, ohne dass ihm langweilig wird. Wenn er sich mit einem leisen, melodiösen „Huahuahua“ der Voliere nähert, erkennen die Tiere ihren Meister an der Stimme, flattern aufgeregt auf und schlagen hörbar mit den Flügeln. Dann ist Gerhard Aschenbrenner selig. Durch seine liebevolle Fürsorge werden seine gefiederten Freunde oft zutraulich, fliegen ihm auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm. „Meine Frau sagt immer: Du spinnst ja, hören und sehen darf dich niemand“, lacht Aschenbrenner. Vor den Ausstellungen dressiert er die Tauben in den Käfigen, damit sie bei den Schauen nicht nervös sind. Wenn er zu den Tauben kommt, schaltet er auch das Radio ein. Dieses Hintergrundgeräusch soll die Tiere auf das Stimmengemurmel und die Geräusche während der Schauen einstimmen.                                                                                                                                                         

Seine züchterische Erfolgsbilanz ist wahrlich beeindruckend. Kein Wunder, dass er ein überaus gefragter Ansprechpartner ist. Vom Schwarzwald, Thüringen und sogar aus Österreich suchen ihn in Arrach Zuchtfreunde auf, kaufen ihm Tauben ab für die Zucht. Er ist eben schon bekannt unter den Seinen für sein hervorragendes Zuchtmaterial. „Letztes Jahr bei der Deutschen Meisterschaft bin ich nur mehr mit der halben Anzahl der mitgeführten Tiere heimgekommen“, erzählt er lächelnd. Die andere Hälfte fand bereits ab Ausstellung begeisterte Käufer. Man kennt sich untereinander, fachsimpelt zusammen. Letztes Jahr waren fünf Preisrichter aus Baden-Württemberg bei ihm zu Gast und zeigten sich fasziniert von ihm und seiner Taubenzucht. Selbst per Telefon laufen die Fachsimpeleien der Zuchtfreunde untereinander. Sein Rat ist gefragt und ihn erreichen Anrufe sogar aus der ehemaligen DDR, die vor Grenzöffnung keine Stellerkröpfer kannten.                                                                                                                          

„Seit der Kindheit fasziniert mich dieses Hobby und seit ich 16 bin halte ich Tauben. Aber während meiner Arbeitszeit habe ich die Zucht wegen Zeitmangel nicht betreiben können“, erzählt Aschenbrenner. Erst nach Erlangen der Rente 2002 wurde die Leidenschaft intensiviert und der gelernte Polier konnte sich seinem Hobby uneingeschränkt widmen. Auch die Rassegeflügelzüchter aus Ottenzell und Umgebung sind stolz auf ihr erfolgreiches Mitglied. Beim RGZV ist er seit 1991 dabei und konnte 2016 für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Dem Sonderverein der Stellerkröpfer-Züchter Deutschlands gehört er 12 Jahre an. Es waren schon von jeher Stellerkröpfer, für die er sich begeistert, schwarze und Schwarzschecken – und dabei leuchten seine Augen so richtig. Die zwischenzeitlich einmal gehaltenen Roten und Rotschecken hat er bald wieder aufgegeben.                                                   

Nun war jahrelanges Züchten angesagt, denn der Stellerkröpfer schwarzgescheckt ist ein schwieriger Farbenschlag. „Sie fallen alle anfangs ganz dunkel aus. Da ist viel Glückssache dabei“, so Aschenbrenner. Erst wenn sie in die Mauser kommen, offenbart sich die bleibende Farbzeichnung. Besonderes Augenmerk legt der Meister auf Blaswerk, Taille, Augenfarbe und Gefieder. „Der Kopf soll gesprenkelt sein und der Rücken zwischen den Flügel hinten weiß. So soll es sein, dann werden es die schönsten Schecken“, teilt der Züchter mit. Das erforderliche Wissen hat er sich selber angeeignet. „Durch immerwährendes Ausprobieren. Als Taubenzüchter lernst du niemals aus“, so Aschenbrenner. Über die Zucht führt er genauestens Buch. Da werden Ringnummern aufgeschrieben und zugeordnet. „Sonst kommt man in die Verwandtschaftsgrade zu stark hinein.“ Inzucht soll schließlich vermieden werden. Schon lange hat er sich keine Tauben mehr von auswärts geholt, er verwendet immer seine eigenen Tiere. Rund 50 Exemplare davon flattern in der Freiland-Voliere.              

Ein Taubenzüchter braucht Zeit und Geduld. Die alljährliche Zuchtarbeit beginnt gleich nach den Ausstellungen im Frühjahr. Die erfolgversprechenden Tauben werden „zusammengepaart“, d. h. Tauberer und Täubin werden in einen gemeinsamen Käfig eingesperrt. Nach zwei bis drei Tagen beginnen sie zu legen und nach 17 Tagen ist das Ei ausgebrütet. „Wenn sie einen roten Ring um den Schnabel haben, sind sie nicht rein, dann sondere ich sie aus“, verrät der Zuchtfreund. Nach drei bis vier Wochen werden die Tiere in den Jungstall gegeben. Da tummeln sich dann schon mal 60 Stück im Käfig. Im Herbst bei der Mauser werden diejenigen ausgemustert, deren Farbe und Zeichnung nicht so ansprechend ist.

Das Futter der Tauben ist eine von ihm konzipierte Spezialmischung. Das handelsübliche Spezialfutter streckt er mit Weizen vom Bauernhof. „Die vielen Nährstoffe des guten Futters machen sie nur träge“, weiß der Zuchtfreund aus Erfahrung. Und noch ein Geheimnis gibt er preis: Jeden Monat bekommen die gefiederten Tiere Knoblauch, Zwiebel und Apfelessig ihrem Trinkwasser beigemischt. „Das reinigt den Darm.“ Fünf Tage lang liegen diese natürlichen Ingredienzien im Tränkebecken, bis sie wieder entfernt werden. Impfen oder Medikamente sind für ihn kein Thema. Und auch über Kosten spricht er nicht gern. „Es ist halt mein Hobby“, schmunzelt Aschenbrenner verschmitzt.

Mit zehn bis 12 Tauben reist der rekordverdächtige Züchter zu den Schauen an. Zur Vorarbeit gehört es, die Tiere zu „stylen“, ihnen z. B. die Füße zu Waschen, das Gefieder zu bürsten und das Federkleid zu korrigieren. Bei den Ausstellungen ist es wichtig, dass sich die Tauben „schön präsentieren“, dass die Kropftaube das imposante Blaswerk zeigen und ordentlich „kropft“. „Wenn eine sehr aufgeregt ist, vor dem Preisrichter zurückweicht oder herumflattert gibt es Punktabzug“, verrät Aschenbrenner. Wenn keine weiteren Schwarzschecken anwesend sind, wird man mit anderen Steller-Farbschlägen zusammengewertet. „Dann muss man wieder entsprechend besser sein“, so Aschenbrenner. Sie sollen eine schöne Figur, einen aufrechten Stand, einen reinen Schnabel („keinesfalls schwarz“) und knallroten Augenrand haben. Das Innere der Pupille soll weiß sein. Von G 91 bzw. OB (wenn sie einen schwarzen Schnabel haben) bis V 97 reicht die Bewertungsskala der Preisrichter.                       

Ein Leben ohne Tauben kann sich Aschenbrenner nicht mehr vorstellen. Taubenzüchten ist für ihn Entlastung, es beruhigt ihn, er kann dabei abschalten. Dabei spekuliert er ständig, welche Taube er mit welcher zusammentun kann. „Man muss eine Liebe haben zum Tier, eine ruhige Hand und auch Zeit. Ich mache weiter, solange es meine Gesundheit zulässt“, sagt Aschenbrenner über seine Leidenschaft, die er auch der Jugend ans Herz legen möchte. Die Bandüberreichung der Deutschen Meister findet im April in großem Rahmen in Berlin statt. Diese Termine hat er noch nie selber wahrgenommen. „Ich habe mir die Bänder immer zuschicken lassen“, lächelt Aschenbrenner bescheiden. (krp)

Infos Stellerkröpfer:
Die Stellerkröpfer sind eine alteingesessene Rasse und stammen ursprünglich aus Böhmen. Sie zeichnen sich durch eine schlanke und aufgerichtete Haltung und außerordentlich lackreichen Gefiederformen aus. Eine typische Eigenschaft ist der Flug mit lautem Klatschen und Fallen bei hochgestellten, eng zusammenliegenden Flügeln (Stellen).
Rund 55 Farbenschläge sind im Europastandard verankert.






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                                               2017

RGZV Ottenzell Ausstellungserfolge 2017

Aschenbrenner Gerhard Deutscher Meister bei der nationalen
Bundessiegerschau in Erfurt
mit Stellerkröpfern
schwarzgescheckt (2017)



Bayrischer Meister bei der Landesgeflügelschau in Straubing mit
Stellerkröpfer schwarzgescheckt





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Pongratz Hermann Bayerischer Meister bei der
Landesgeflügelausstellung in Straubing 2017
mit Brünner Kröpfer schwarz




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Gabler Siegfried 2 mal Bayerischer Meister bei der
Landesgeflügelschau in Straubing 2017 mit
Schleischen Kröpfern in Rotschimmel und auf blau
mit Binden.
   



                
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Aschenbrenner Franz Xaver mit Orloff rotbunt
Bayerischer Meister bei der Landesgeflügelschau
in Straubing 2017






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(Bild folgt)
Altmann Johannes Bayrischer Meister bei der Landesgeflügelschau in Straubing mit Orloff weiß, 

Johannes zeigte mit seinem Orloff Hahn ein Champions Tier. Bestes Tier auf Hühner der ganzen Ausstellung.

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Meisterleistungen in der Geflügelzucht

Der Rassegeflügelzuchtverein Ottenzell hat mit einem Deutschen und sechs Bayerischen Meistern Vereinsgeschichte geschrieben. 

Meisterleistungen in der Geflügelzucht Jahreshauptversammlung des RGZV Ottenzell mit Rückschau und Ehrungen – beachtliche Zuchterfolge – mit einem Deutschen und sechs Bayerischen Meistern Vereinsgeschichte geschrieben

Herausragendes Element bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rassegeflügelzuchtvereins Ottenzell und Umgebung im Vereinslokal Klaus Achatz in Ottenzell waren die Ehrungen überaus erfolgreicher Zuchtfreunde. Zwei Stunden Versammlungszeit, um die Geschehnisse des abgelaufenen Vereinsjahrs 2017 gebührend Revue passieren zu lassen und auch den einen oder anderen planerischen Blick nach vorne zu werfen. Die Begrüßung von Vorsitzendem Franz Hutter galt besonders den anwesenden Ehrenmitgliedern, sowie den Vorsitzenden der Nachbarvereine aus Lam (Karl Bauer) und Lohberg (Josef Mühlbauer). Die weiteste Anreise hatte Zuchtfreund Josef Franz aus Püchersreuth. Nach den Formalitäten erhoben sich die 26 Anwesenden von ihren Plätzen, um mit einer Schweigeminute den verstorbenen Vereinsmitgliedern zu gedenken. Sodann verlas Schriftführer Fred Irlbeck (im Amt seit der Vereinsgründung 1989) die Niederschrift zur Jahreshauptversammlung 2017. Es folgten die Berichte aus den einzelnen Vorstandschaftsbereichen. Vorsitzender Hutter blickte in seinem Bericht zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2017. Bei der Lokalschau zeigten 14 Aussteller 209 Rassetiere, in der Jugendgruppe waren es 48 Hühner, Zwerghühner und Tauben. Der Verein zählt aktuell 177 Mitglieder, davon sind 156 bei den Senioren und 21 in der Jugend. Am selbigen Abend wurden Josef Mühlbauer und seine Tochter aufgenommen. Der Mitgliederstand verringerte sich um drei Personen gegenüber dem Vorjahr. Im Kreisverband Cham belegt der Verein nach Michelsneukirchen in der Mitgliederstärke den hervorragenden zweiten Platz. Im Bezirksverband ist Ottenzell an 13. Stelle von 60 Vereinen. Die Jugend hat im Kreisverband den vierten Platz und im Bezirk den 16. Platz inne. Besondere Anerkennung verdiene vor allem die Jugendarbeit, mit der der Erhalt des Kulturguts gesichert werde. Es erging die Bitte, weiterhin Mitgliederwerbung zu betreiben. Keine Änderung konnte Hutter bezüglich der derzeitigen Seuchenlage vermelden, es gilt die Verordnung von November 2017. Franz Hutter ließ zahlreiche Vereinsaktivitäten, angefangen von der Lokalschau über Versammlungen, Geburtstagsbesuche, Grillabend bis hin zu Schulungen und Tagungen Revue passieren. Bei den überörtlichen Schauen wurden von den Züchtern zahlreiche Titel errungen: „Es reicht nicht die Zeit, um alle errungenen Preise und Titel aufzuzählen“, so Hutter. Was die Züchter in der letzten Schausaison erzielt haben, sei eine Meisterleistung in der Geflügelzucht. Zusammenfassend erwähnte der Vorsitzende Europameister, Deutsche Meister, Bayerische Meister, Bezirksmeister, Kreismeister, Europa-Champions bestes Tier auf Europaebene, Deutsche Champions bestes Tier auf Bundesebene, Bayerische Champions, Meister auf Hauptsonderschauen und Sonderschauen. Errungen wurden die Bundesmedaille, Bundesjugendmedaille, Zinnkrug des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter usw. Gedankt wurde auch Sepp Schießl für seine Tätigkeit als Preisrichter. „Sepp leistet als Preisrichter auf Bundesebene einen erheblichen Beitrag zum Ansehen unseres Vereins“, so Hutter. Im Kreisverband Cham ist er der einzige Preisrichter. Schießl, seit 1999 als Preisrichter tätig, ist auf alle Tauben-Rassen und Ziergeflügelarten zugelassen, sowie als Sonderrichter bei den Sondervereinen der Luchstauben-Züchter und Stellerkröpfer-Züchter berufen. In seinem Rechenschaftsbericht lieferte Kassier Karl Weber einen Überblick über die erfreulich gute finanzielle Situation des Vereins. Während sich die Lokalschau kaum finanziell auswirkt, konnte bei der Seeweihnacht die Kasse aufgebessert werden. Diese wurde von Josef Pfeffer und Reinhold Reuel geprüft und für in Ordnung befunden. Zuchtwart Hühner, Karl Mühlbauer, gab im Rahmen seines Berichts Tipps zur Zucht und Haltung der Tiere. Begeistert zeigte er sich über das sehr gute Ergebnis von Züchter Franz Xaver Aschenbrenner. Weiter wünschte er ein gutes Zuchtjahr und gute Ausstellungen. Florian Dengscherz, Zuchtwart Tauben, ermunterte, auch in schlechteren Zuchtjahren nicht aufzugeben. „Das ist genau das, was den wahren Züchter auch auszeichnet.“ Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde ein noch nie da gewesenes Ereignis geschrieben: bei der Landesschau in Straubing holten sich drei Taubenzüchter gleich viermal den Bayerischen Meistertitel. „Ihr habt die Ottenzeller Fahnen hochgehalten“, so der Zuchtwart lobend. Besondere Erwähnung fand der Deutsche Meister mit Stellerkröpfer schwarz gescheckt, Gerhard Aschenbrenner. Jahrzehntelanges Züchten war hier angesagt, da dies ein sehr schwieriger Farbenschlag ist, so Dengscherz begeistert. Von 1165 Stück Bundesringen berichtete Ringwart Fritz Schmid. Bei den Senioren gab er 430 bei den Tauben, 180 bei den Hühnern und 205 bei den Zwerghühnern aus. Die Jugend benötigte 100 bei den Tauben, zehn bei den Hühnern und 240 bei den Zwerghühnern. In Sachen Ausstattung sei bis auf das Verschwinden zweier 50-er-Käfige alles unverändert, hatte Zeugwart Alfons Pfeffer zu vermelden. Anschaffungen seien keine erforderlich.
Als Höhepunkt des Abends erfolgten Ehrungen, vorgenommen von den beiden Vorsitzenden Franz Hutter und Fritz Schmid. Zwei Mitglieder konnten mit der LV-Nadel in Silber und acht Mitglieder für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit zum RGZV Ottenzell ausgezeichnet werden. Hutter informierte über eingegangene Einladungen. Die Kreisversammlung findet am 24. März in Waldmünchen statt. Persönlich eingeladen wurden jene Mitglieder, die für die Ehrung mit der Bundesnadel vorgesehen sind. Bei der Bekanntgabe der wichtigsten Termine hob Hutter vor allem die Herbsttagung der Stellerkröpfer Deutschlands am 21. Oktober im Vereinslokal hervor (zum dritten Mal in Ottenzell). Es sollen auch wieder Vereinsnadeln bestellt werden. In der Ausstellungshalle sind einige Arbeiten vorzunehmen. Josef Pfeffer sprach die Aktualität der Homepage an. Als Preisrichter für die Kreisgeflügelschau 2019, die am 4. und 5. Januar 2020 in Haibühl stattfindet, konnten Alfred Sauer, Johann Wimberger, Xaver Wintersberger, Armin Baumgartner, Josef Franz, Edmund Kutscherauer, Josef Schießl und Konrad Huber verpflichtet werden. Danach erfolgte noch die Ringausgabe und -bestellung. Ein gemütliches Beisammensein rundete den Abend ab.

Meisterhafte Leistungen: - Deutscher Meister bei der Nationalen Bundessiegerschau in Erfurt: Gerhard Aschenbrenner mit Stellerkröpfer schwarzgescheckt - Bayerische Meister bei der Landesschau in Straubing: Siegfried Gabler mit Schlesischer Kröpfer rotschimmel, Siegfried Gabler mit Schlesischer Kröpfer blau mit schwarzen Binden, Gerhard Aschenbrenner mit Stellerkröpfer schwarzgescheckt, Franz Xaver Aschenbrenner mit Orloff rotbunt, Hermann Pongratz mit Brünner Kröpfer schwarz, Johannes Altmann mit Orloff weiß (auch Champions-Tier, bestes Tier auf Hühner) - Kreismeister bei Kreisschau in Michelsneukirchen: Siegfried Gabler mit Schlesischer Kröpfer rotschimmel; Champion-Tier und V-Band: Hermann Pongratz auf Brünner Kröpfer schwarz - Kreismeister bei Kreisschau in Teisnach: Siegfried Gabler mit Schlesischer Kröpfer rotschimmel; Hermann Pongratz: Teisnacher Band - VDT-Schau in Leipzig: Siegfried Gabler und Gerhard Aschenbrenner - Kropftaubenschau in Viechtach: Siegfried Gabler, Hermann Pongratz - Europaschau der Luchstaubenzüchter in Neudrossenfeld: Martin Eckl



Der RGZV Ottenzell freut sich über seine meisterhaften Züchter (v. li.) Vize-Vorsitzender Fritz Schmid, Vorsitzender Franz Hutter, Hermann Pongratz, Franz Xaver Aschenbrenner, Siegfried Gabler und Gerhard Aschenbrenner.


 
Ehrungen: 
Ehrennadel VBR in Silber (für 15 Jahre): Romana Eckl (nahm Schwester Selina entgegen), Rosi Mühlbauer
Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft (Goldene Vereinsnadel): Alfons Bogner, Karl-Heinz Czakalla, Albert Kieslinger, Manuel Schmid, Tamara Schmid, Andreas Achatz, Klaus Achatz, Franz Greil, Herbert Rank (ehemaliger Vorstand GZV Lam)


                                   
Es wurden auch Ehrungen vorgenommen: (v. li.) Vorsitzender Franz Hutter zeichnete Franz Greil, Romana Eckl (auf dem Bild Schwester Selina) und Herbert Rank aus.

 















 
 
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